Maks & the Minors
Improvisation, Leidenschaft und Hirschdance
– Maks & the Minors
„Wir sind eine Liveband, da liegen ganz klar unsere Qualitäten“, sagt Max Kretzenbacher, alias Maks. Und so fühlen sich ihre Qualitäten für das Publikum an:
Das sagenhaft bezaubernde Klavierspiel pocht in den Ohren. Der Bass und das Schlagzeug treiben es vorwärts, schneller und immer schneller. Bis die Gitarre kurz schrill aufheult und dir eine Gänsehaut verpasst. Max schreit ins Mikrofon. Er schreit, du schreist. Schlagzeug und Klavier setzen dem Spektakel ein aufbrausendes Ende und dann ist alles vorbei. Völlig geschafft wird noch ein kurzes „Dankeschön“ gerufen und es gibt einen Applaus, der dir die letzten Kräfte raubt.
Das heißt es sich einen Auftritt von Maks & the Minors anzuschauen. Die Hamburger Band legt eine Live- Show hin, wie es nur die wenigsten tun. Ohne Setlist betreten Max Kretzenbacher (Sänger und Gitarrist), Bassist Artjom Feldtser, Drummer Niko Schliebs und Jakob Deiml am Klavier die Bühne. Nach einem kurzweiligen Soundcheck wird auch schon das erste Lied angestimmt. In den kleinen Trinkpausen wird sich ein „the River“ zu gemurmelt und dann wird doch ein anderer Song gespielt. Es scheint, als bestünde die Show von Maks & the Minors aus purer Improvisation. Und das ihr Auftritt dabei höchst professionell bleibt haben die Jungs sicher nicht nur ihrer unglaublichen Coolnes zu verdanken, sondern auch ihrer langen Freundschaft.
Alles begann damit, dass Max, Jakob und Niko, die von 1998 bis 2002 schon eine Band gebildet hatten, sich 2004 erneut zusammen fanden und ihr Bandprojekt wieder aufleben lassen wollten. Unter dem neuen Namen Maks & the Minors war die Musikgruppe schnell wieder hergestellt und bald stießen auch Bassist Artjom und Leadgitarrist Chris Henschel dazu. Nach dem sie erste erfolgreiche Auftritte verzeichnen konnten wurde 2006 Ken Hensley (Uriah Heep) auf die Gruppe aufmerksam und nahm sie mit nach Spanien, wo sie ihr erstes Album Movin Out aufnahmen. Dieses wurde 2007 veröffentlicht. Eine Mischung aus Rock, Folk, Pop und Countryeinflüssen, die auch einen unterschwelligen Oldschool Charakter offenbart, ist auf dem Tonträger zu hören. Auf ihrem neuen Album, welches den Namen Good Morning Samsara trägt, singt Max mit deutlich mehr anarchistischen Einlagen seine Texte und das Klavier tritt noch stärker hervor, als bei dem Vorgänger. Jedoch ist es eigentlich komplett was anderes. Wer das erste Album hat, kann nicht behaupten das zweite zu kennen und umgekehrt.
Leidenschaftliche wie unberechenbare Musik, der aktuell vier Musiker (Henschel verließ die Band vor einem Jahr). So unberechenbar wie der hauseigene Hirschdance. Wenn sich Max bei einem Auftritt auf einmal ans Klavier setzt und sich alles ein bisschen seltsam anhört, dann ist es für Jakob wieder an der Zeit eine Mischung aus russischem Volkstanz und durchgeknalltem Hirsch vorzuführen. Das Showelement kann man als Verbildlichung ihrer Musik bezeichnen. Eben anders und ein wenig gesetzlos. Denn „auf eine Polka kann natürlich Gitarrenrock folgen.“, so Max.
Für mehr Infos über Maks&theMinors gehe auf:
www. maksandtheminors.de oder auf www.myspace.com/maksandtheminors
Falls dich der Hirschdance interessiert: